Start Angebote ROMBUK Zeitzeug:innen-Projekt

Ein Projekt von RomBuK · 2021–2022

Zeitzeug:innen-
Projekt.

„Gegen das Vergessen und Verdrängen — Gespräche mit Rom:nja und Sinti:ze“
Zeitzeug:innengespräche mit der 2. und 3. Generation nach dem Samudaripen, dem NS-Völkermord an Rom:nja und Sinti:ze. Eine Kooperation des Rom e.V. mit der Selbstorganisation Romane Romnja.
Projektlaufzeit

2021 — 2022

Gefördert durch

MKFFI NRW

Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
In Kooperation mit

Romane
Romnja

Selbstorganisation

Angesiedelt bei

RomBuK

Bildung und Kultur im Rom e.V.
was wir tun

Geschichten bewahren, die bisher nicht dokumentiert waren.

Das Projekt „Gegen das Vergessen und Verdrängen — Gespräche mit Rom:nja und Sinti:ze“ wurde im Februar 2021 vom nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (MKFFI) gefördert. Die Kooperation fand zwischen dem Rom e.V. und der Selbstorganisation Romane Romnja statt und ist dem Projekt RomBuK — Bildung und Kultur im Rom e.V. angeschlossen.

Das Ziel des Projektes bestand darin, Zeitzeug:innengespräche mit der 2. und 3. Generation von Rom:nja und Sinti:ze nach dem Samudaripen, also nach dem NS-Völkermord, zu führen, die einen Bezug zum Land NRW haben.

Dabei wurden die Geschichten und Erlebnisse der 2./3. Generation über den (politischen) Aktivismus, den Umgang mit der NS-Vergangenheit, erlittene Traumata, Flucht- und Diskriminierungs- sowie Widerstands- und Protesterfahrungen bewahrt, die bis heute insbesondere von zugewanderten/geflüchteten Rom:nja nicht dokumentiert waren.

Ergebnisse des Projekts

Was bleibt.

Im Archiv des Rom e.V.

Video-Interviews

Die geführten Zeitzeug:innengespräche wurden als Video-Interviews dokumentiert und im Archiv des Rom e.V. aufbewahrt — langfristig zugänglich für Forschung, Bildung und kommende Generationen.
Köln · Premiere

Dokumentationsfilm

In enger Zusammenarbeit mit den Zeitzeug:innen entstand ein Dokumentations­film, der gegen Ende der Projektlaufzeit einem breiten Publikum in Köln zur Premiere präsentiert wurde.

Es ist von hoher Bedeutung, dass unsere jahrzehntelang marginalisierten Stimmen aus der Community in der Gesellschaft hör- und sichtbar werden. Das Projekt konnte so nicht nur zum Abbau des Rassismus in der Dominanzgesellschaft beitragen, sondern auch zum Ausbau des Empowerments in der Community. Durch die Dokumentation der Zeitzeug:innengespräche wurde es auch nachfolgenden Generationen möglich, sich mit den eigenen Geschichte(n) und Erfahrungen der Vorfahren, neuen und alten Vorbildern und der eigenen Identität auseinanderzusetzen.“

GH
EA
Gordana Herold & Elvira Ajvazi
(Mitbe-) Gründerinnen der Initiative Romane Romnja
Gemeinsam realisiert

Ausgestaltung und Umsetzung.

Die Ausgestaltung und Umsetzung des Projekts wurden gemeinsam mit den Zeitzeug:innen und dem Kooperationspartner Romane Romnja realisiert. Selbstorganisation und partizipative Methodik waren nicht beiläufig, sondern Grundlage des gesamten Projekts.

Ansprechpartnerinnen

Kontakt zum Projekt.

Rückfragen, Recherche-Anfragen oder Interesse an einer Vorführung des Dokumentations­films?
Sprechen Sie uns direkt an.
LW

Lisa Willnecker

MAIL
rombuk[at]romev.de
GH

Gordana Herold

MAIL
romane.romnja[at]yahoo.de
In Kooperation mit
Romane Romnja Logo: roter Schriftzug und Frauenrad-Symbol mit blauen und grünen Silhouetten
Das Projekt wird gefördert durch
RomBuK Zeitzeug:innenprojekt Hinweisgrafik mit NRW- und Projektlogos auf Seite zu Rom:nja und Sinti:ze Erinnerungen
RomBuK wird gefördert durch
Kommunales Integrationszentrum Köln Logo mit magentafarbener KIX-Grafik und Text auf RomBuK Zeitzeug:innenprojektseite
Red‑white Stadt Köln logo banner with Cologne coat of arms used on RomBuK Zeitzeug:innenprojekt page for partnership
Über den Kooperations­partner

Romane Romnja.

Die Initiative tritt auf Bundes- und Europaebene für die Interessen von Minderheiten ein, insbesondere für die Rechte von Frauen.

Dabei ist es das Ziel der Initiative, Romnja in allen Lebensbereichen zu empowern und zu ihrer gleichberechtigten Teilhabe in der Gesellschaft beizutragen.

Ein weiterer Bestandteil der Initiative ist das Projekt EDUromnja – EDUCATION/ Bildung für Romnja. Fokus des Projekts ist es, u. a. Bildungsmaterialien zu entwickeln und Bildungsprojekte anzustoßen.

Interesse am Projekt?

Vorführung anfragen, recherchieren, mitarbeiten.

Sie organisieren eine Bildungs­veranstaltung, eine Filmvorführung oder schreiben zur Erinnerungs­kultur? Sprechen Sie RomBuK an — wir freuen uns über jede Anfrage.