Seit 1986 setzen wir uns für Menschen- und Bürger*innenrechte von Roma und Sinti ein.

Auf dieser Website erhalten Sie einen Überblick über die vielen Aktivitäten unseres Vereins, wie die Beratung in Sozial- und Aufenthaltsfragen, die Arbeit in den verschiedenen pädagogischen Projekten und dem europaweit bekannten Archiv- und Dokumentationszentrum.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Verein und sollten Sie Fragen oder Anliegen haben, so nutzen Sie bitte die Kontaktmöglichkeiten der jeweiligen Arbeitsbereiche.

Aktuelles


Pressemitteilung: Rassistische Beschimpfungen und unangemessener Polizeieinsatz –

Antiziganismus-Vorfall in Kölner Universitätsklinik

Beim Besuch in der Uniklinik berichtet die Familie S.: Die Angehörigen wollten den Besuch einer frisch entbundenen Mutter und ihres Neugeborenen mit einem gemeinsamen Essen im offenen Foyer des Klinikgebäudes verbinden. Der Betreiber des Klinik-Kiosks hatte nach Angaben der Familie zugestimmt. Kurz nach der Ankunft soll eine leitende Ärztin die Gruppe laut und ohne Begründung aufgefordert haben, das Gebäude zu verlassen, und unverzüglich die Polizei alarmiert haben. Die Familie berichtet, die eintreffenden Polizeikräfte seien ohne vorherige Klärung des Sachverhalts in scharfem Ton aufgetreten, hätten keine Vorstellung ihrer Identitäten vorgenommen und sofort eine Zuschreibung zu einer Roma-Großfamilie hergestellt, zu der keinerlei familiäre Verbindungen bestehen. In der Folge wurde die Familie S. rassistisch beleidigt und massiv eingeschüchtert. Überdies soll ein Polizeibeamter auf den Hinweis, das Vorgehen erinnere an die NS-Zeit  „Was war so schlecht am Nationalsozialismus?“ geäußert haben.

Der Rom e.V. hat den Vorfall bei der Melde- und Informationsstelle für Antiziganismus (MIA) gemeldet, eine Strafanzeige mit Strafantrag und Dienstbeschwerde beim Polizeipräsidium Köln gestellt und eine Beschwerde bei der Uniklinik Köln eingereicht, und fordert eine unabhängige Untersuchung des Falles.

Hier die Pressemitteilung  mit einer detaillierten Schilderung des Falles sowie – in einem gesonderten Dokument – weitere Hintergrundinformationen und eine Einordnung.

MIA veröffentlicht Bericht zu Antiziganismus in der Polizei: 215 gemeldete Fälle zeigen institutionelle Diskriminierung

 

Als Kooperationspartner der Meldestelle für Antiziganismus (MIA) unterstützen wir ihre Forderungen zum Abbau der institutionellen Diskriminierung von Rom:nja und Sinti:ze.

Die Analyse zeigt, dass antiziganistische Benachteiligungen im Polizeikontakt kein Randphänomen sind, sondern wiederkehrenden Mustern folgen. Die vollständige Pressemitteilung zum MIA-Bericht findet sich hier.

Hier findet sich die komplette Studie Antiziganismus in der Polizei (Analyse der Vorfälle von 2022-2024)

2025 – ein Wendepunkt der politischen Teilhabe von Roma in NRW

Vom 27.-30.11.2025 zogen Aktive und Mitarbeiter Internationalen Kultur- und Sportvereins der Roma Carmen e.V. im Tagungshaus Eitorf eine erste Bilanz der Arbeit des Jahres 2025. Eingeladen hatte Carmen e.V. auch Ruzdija Sejdovic, 1. Sprecher, und Ossi Helling, Vorstandsmitglied des Rom e.V., Köln. Hier die vollständige Pressemitteilung,

 

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